Laut einer US-Studie erleben 90% der US-Bevölkerung mindestens ein traumatisches Ereignis im Leben. Viele Menschen sogar mehrere.
Bei etwa 8% entwickelt sich daraus eine post-traumatische Belastungsstörung (PTBS). Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein. Und auch wenn ein Mensch keine PTBS entwickelt, so geht doch ein Großteil mit einer posttraumatischen Belastung (ohne die "Störung") durchs Leben. Die meisten Menschen wissen nicht, dass bestimmte - meist unerwünschte - Verhaltensweisen, Reaktionen, Emotionen & Eigenschaften Traumafolgen sind. Denn Entwicklungs- und Bindungstrauma findet meist so früh im Leben statt, dass die Erinnerungen im impliziten Gedächtnis, auch "Körper- oder Zellgedächtnis" genannt, gespeichert und daher nicht bewusst kognitiv erinnert werden.
Diese im Heute unerwünschten Reaktionen, Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen waren im Früher überlebensnotwendig und machten daher durchaus Sinn.
In der traumasensibeln Begleitung geht es nicht darum, "in der Vergangenheit zu wühlen" und alten Schmerz wiederzuerleben. Es geht darum, die Wunden zu erkennen, anzusehen und zu integrieren. Dem Nervensystem zu vermitteln: heute sind wir in Sicherheit. Diese Überlebensstrategien brauchen wir nicht mehr.
Im Webinar erfährst du, wie sich Traumafolgen äußern können und wie Trauma im Körper wirkt. Außerdem wirst du sensibel dafür zu erkennen, welche deiner (unerwünschten) Verhaltensweisen oder Emotionen Traumafolgen sein können und du lernst, dein Nervensystem mit einfachen Übungen zu regulieren.

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